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Sudoku macht die Welt verrückt
Führten Logicals in der europäischen Rätselwelt stets ein Schattendasein, so hat sich dies mit dem Auftauchen von Sudokus gründlich geändert. Populär geworden in Japan, wo es mangels Buchstaben keine konventionellen Rätsel gibt, schwappte die Welle über die USA nach Europa und dann fast schlagartig in die gesamte Welt. Dass, wie häufig angenommen, das Sudoku (jap.: 数独, dt.: su -> die Zahl, doku -> einzeln, allein, einsam) aus Japan stammt, ist allerdings nicht ganz korrekt.
Magische Zahlenquadrate - ein langer Weg zum Rätselspiel
Schon in der Welt des europäischen Mittelalters hatten Magische Zahlenquadrate eine wichtige metaphysische „Aufgabe”. Sie sollten drohendes Unheil abwenden. Und so ist auch eines der wohl bekanntesten Zahlenquadrate zu verstehen: Es sollte die Welt vor dem Untergang, angekündigt durch einen Kometen, schützen.
Dieses super-magische Quadrat stammt aus dem Kupferstich „Melencolia I” von Albrecht Dürer (1471-1528) aus dem Jahr 1514 - horizontal, vertikal wie auch diagonal und in jedem Vierer-Block ist das Additionsergebnis immer 34. Zudem wurde das Datum des Stichs integriert - die beiden mittleren Kästchen der unteren Zeile.
Magische Zahlenquadrate als Tüftelrätsel
Die mathematischen Grundlagen der heutigen Sudokus stammen – recht abstrahiert – von dem Schweizer Mathematiker Leonhard Euler (1707 - 1783), wobei sein so genanntes „Carré latin” (lateinisches Quadrat) nicht als Anregung für Rätsel gedacht war, aber als „Magisches Zahlenquadrat” seit vielen Jahren in Rätselzeitschriften zu finden ist. Das erste Sudoku heutiger Machart in Europa wurde nach gegenwärtiger Informationslage im Jahr 1998 von den Entwicklern von CrossWordGenius (CWG) von Anfang an mit dem Computer produziert. Das erste Rätsel, das „Magische Zahlen” (englisch: „Number Place”) genannt wurde, beinhaltete analog zu Dürer auch das Produktionsdatum in den hier farblich hervorgehobenen Feldern.
Das erste Sudoku in Europa wurde demnach wahrscheinlich von Deutschen in Spanien produziert, basierte auf dem Kupferstich von Dürer, verwendete die mathematischen Hintergrundinformationen von Euler und war für mallorquinische und irische Wochenzeitungen gedacht. Die erste europäische Zeitung, die dann in jeder Ausgabe Sudokus abdruckte, war nicht - wie häufig geschrieben - 2005 die „Times”, sondern schon viel früher das „Mallorca Magazin”, ganz dicht gefolgt vom „Haller Lokalanzeiger” (Tirol) und dem „tip” (Innsbruck) - alles ROQA-Kunden.
Zahllose Sudoku-Varianten
Heute kann ROQA den Print-Medien sehr viele Sudoku-Varianten in diversen Größen (4x4 bis 16x16 Kästchen), Designs und Schwierigkeitsgraden liefern. Ob Farb-Sudoku, Summen-Sudoku, gekreuzte Varianten, Samurai, Sudoku-Even, Größer-Kleiner-Sudoku, Sudoku X, Sudoku-Stern oder Kinder-Sudoku, ob mit Zahlen, Buchstaben oder Bildern und - wieder eine Weltneuheit - mit klassischen Wort-Gewinnspielen, alles ist bei ROQA verfügbar.
Neuentwicklungen in schneller Folge
Während einige wenige Rätselagenturen immer noch glauben, das enorme Interesse an Sudokus sei nur ein Strohfeuer, nutzen besonders Rätselverlage die Möglichkeit, mit den Logicals völlig neue Zielgruppen zu erschließen - auch langfristig. Um dies zu unterstützen, entwickelt ROQA derzeit neue Rätseltypen und -varianten, die in den nächsten Tagen hier vorgestellt werden. Zwei neue von ROQA entwickelte Logicals sind das Su-Kakuro und das „Ensaimada”, das wieder zuerst vom „Mallorca Magazin” und fast zeitgleich im Rätselheft „Kitzbüheler Anzeiger Rätselwelt”, dann in kurzer Folge in einigen spanischen Zeitungen und schließlich vom größten britischen Rätselbuchverlag „Anker” unter diesem Namen veröffentlicht wurde.
Andere Logicals
Wie man am Beispiel von Dürers Magischem Zahlenquadrat sehen kann, steht Zweckentfremdung bei Rätselautoren noch immer hoch im Kurs. Das Zahlendreieck des Philosophen und Mathematikers Blaise Pascal (1623-1662) diente ursprünglich als Hilfe bei der Berechnung von Wahrscheinlichkeiten, bringt heute aber als Zahlenpyramide deutlich mehr Menschen zum Grübeln.
Sonstige
Neben den hier zusammengefassten Rätseln gibt es noch einige andere, die in diese Gruppe passen könnten. Meist sind diese Rätsel Varianten anderer Rätseltypen. Ein Beispiel hierfür ist das Kreuzworträtsel im Rad. Bei der mathematischen Variante haben die Buchstaben Zahlenwerte - A=1 ... Z=26 -, wobei der Fragetext das Multiplikationsergebnis der Zahlenwerte des jeweils gesuchten Wortes ist.
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Im Uhrzeigersinn: 3. 23520, 7. 748800, 9. 14580, 11. 12, 12. 3150, 14. 54432000, 17. 1638, 18. 1260, 19. 35910, 20. 180, 21. 40, 23. 2160, 25. 10530, 27. 3592512000, 31. 18, 33. 136080, 34. 53460, 36. 2640, 37. 13608000
Zum Kreismittelpunkt: 1. 52650, 2. 468, 3. 630, 4. 4104, 5. 900, 6. 500, 7. 280, 8. 28350, 10. 126000, 13. 81648, 15. 798336, 16. 118800, 22. 144, 24. 720, 26. 1287, 27. 2400, 28. 126, 29. 420, 30. 360, 32. 4, 35. 36
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