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„mea culpa“
2008 gibt es etwas zu feiern, von dem viele gar nicht wissen, das es das gibt, und diejenigen, die davon wissen, werden feiern – ganz im Stillen, damit bloß niemand davon erfährt. Die Rede ist vom 10-jährigen Jubiläum von CrossWordGenius (CWG), der Rätsel-Software, die die deutsche Rätselwelt auf den Kopf gestellt hat.
Vor zehn Jahren
Vor zehn Jahren sah die Rätselwelt noch anders aus: Die Rätsel waren grau in grau, die Schrift oft sehr klein und unleserlich, frei erfundene skandinavische Frauennamen vergraulten die Rater, und die Rätsel waren auch noch extrem teuer.
Das alles änderte sich innerhalb von wenigen Wochen, weil das Gros der kleineren Rätseldienstleister sofort auf CWG setzte und mit niedrigeren Preisen begann, die Platzhirsche zu verdrängen. Auch sehr viele neue Kleinverlage entstanden.
Aber nur wenige große Verlage schlossen sich dem sofort an, so dass wir nach einer Dekade einen Rätselmarkt vor uns haben, der das exakte Gegenstück darstellt: Knapp 100 meist junge Rätseldienstleister allein in der Bundersrepublik haben sich mit CWG selbständig gemacht, beliefern den Markt mit von CWG produzierten Rätseln und haben einige frühere „Marktführer” fast schon marginalisiert. Und der Hamburger Kelter Verlag (CWG-User der ersten Stunde) ist zum größten und erfolgreichsten Rätselverlag Europas aufgestiegen. Viele der 1998 noch erfolgreichen Verlage, die um CWG einen Bogen gemacht haben, gibt es nicht mehr oder sind günstigtenfalls aufgekauft worden.
Und nun der Haken
Ein Grund für den Erfolg von CWG war die einfache Bedienbarkeit und auch die enormen grafischen Möglichkeiten des Programms. Die vielen grafischen Varianten, die heute verwendet werden, wurden von CWG „vorgemacht” und etabliert. Abwechselung ist heute ein Muss.
Nur bei einem einzigen Punkt gibt es keine Abwechselung: Die Präzision von 1/10.000 Punkt (rund 1/30.000 mm) bei Vektor-Dateien. Das führte bislang dazu, dass Rätselhefte, die meist aus Kostengründen ausschließlich aus CWG-Rätsel bestückt werden, wegen der technischen Perfektion „computerisch unterkühlt” wirken.
Und genau hier setzen das Archiv-Angebot und damit auch die „bebilderten Rätsel” an. Ein bisschen Handarbeit zwischen den Rätseln, und ein Heft wirkt sofort wertiger, was sich auch an den Verkaufszahlen zeigen wird. Und das alles gibt es – wie immer bei ROQA – zu extrem günstigen Konditionen.
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